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18. Juni 2021: Einstimmiger Beschluss für zwei Frauenhausstandorte

in Schleswig-Flensburg und Nordfriesland

SPD zeigt sich zufrieden mit Positionierung der Ausschüsse Die Sozialausschüsse des Kreises Nordfriesland und des Kreises Schleswig-Flensburg haben gemeinsam getagt und eine wichtige Weichenstellung getroffen. Einziges Thema war die Beratung und Beschlussfassung zur Errichtung eines Frauenhauses in den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand diesmal die von den beiden SPD-Kreistagsfraktionen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland eingeforderte Entscheidung für eine Anlaufstelle in beiden Gebietskörperschaften. Erfreulich, dass es diesmal sogar zu einem einstimmigen Beschluss beider Ausschüsse gegeben hat, der bisher nicht abzusehen war. Gemäß den Beschlüssen soll nun ein Interessenbekundungsverfahren für ein Haus mit insgesamt 38 Plätzen in beiden Kreisen begonnen werden. Die Platzberechnung basiert auf den in der bereits 2011 vom Europarat beschlossenen Istanbul-Konvention, die sich für die Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt einsetzt. Die Ergebnisse der Interessenbekundung sollen anschließend durch ein Bewertungsgremium geprüft werden.

Inke Asmussen, Vertreterin der SPD im Sozialausschuss Schleswig-Flensburg: „Wir als SPD-Kreistagsfraktion sind froh, dass es uns gelungen ist in enger Zusammenarbeit mit der SPD-Kreistagsfraktion aus Nordfriesland eine mehrheitsfähige Lösung zu entwerfen, die Standorte in beiden Kreisen vorsieht, Denn der Bedarf, das sind wir uns mit unserem Nachbarkreis einig, ist leider vorhanden. Deshalb ist es so wichtig diesem Bedarf kurzfristig ein adäquates Angebot gegenüberzustellen. Eine Lösung, bei der nur in einem Kreis ein solches Angebot vorgehalten würde, wäre schlicht und einfach am Bedarf vorbei. Als SPD-Kreistagsfraktionen der beiden Gebietskörperschaften werden wir den weiteren Prozess eng begleiten, damit nicht unnötig viel Zeit vergeht, bis das wichtige Angebot auch in den beiden Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland realisiert werden kann. Wir freuen uns, dass das Thema endlich auf dem richtigen Weg ist,“ so Asmussen weiter.